AMD Ryzen 9

Ryzen 9 5900X
• 12 Kerne
• 3.7GHz Basistakt
• 4.8GHZ Max.
• 24 Threads
• 64MB L3-Cache
• AM4 Package
572,75 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Ryzen 9 5950X
• 16 Kerne
• 3.4GHz Basistakt
• 4.9GHZ Max.
• 32 Threads
• 64MB L3-Cache
• AM4 Package
774,30 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Ryzen 9 3900XT
SOLD OUT
• 12 Kerne
• 3.8GHz Basistakt
• 4.7GHZ Max.
• 24 Threads
• 64MB L3-Cache
• AM4 Package
489,90 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
Ryzen 9 3900X
SOLD OUT
• 12 Kerne
• 3.8GHz Basistakt
• 4.6GHZ Max.
• 24 Threads
• 64MB L3-Cache
• AM4 Package
527,50 EUR
inkl. 19% MwSt. zzgl. Versand
1 bis 4 (von insgesamt 4)
Nach mehr als vier Jahren Entwicklungszeit an der "Zen"-Mikroarchitektur hat AMD Anfang 2017 die Rückeroberung des High-End-Segments der Desktop-Prozessoren begonnen. 2019 folgte dann "Zen 2" als Nachfolger auf die "Zen+"-Architektur und mit "Zen 2" erschienen die ersten Ryzen 9-Prozessoren. Hergestellt in einem 7-Nanometer-Fin-FET-Verfahren bieten diese High-End-CPUs mindestens 12 Rechenkerne sowie Simultaneous Multithreading (SMT) für eine virtuelle Verdopplung der Rechenkerne. Ryzen 9 bildet das Bindeglied zwischen den Mainstream-CPUs der Ryzen-5- und 7-Serien sowie den High-End-Desktop-Prozessoren (HEDT) der Threadripper-Serie.

Die Features der Ryzen-9-Prozessoren:
• Bis zu 16 "Zen"-Kerne, 32 Threads (Ryzen 5000, "Vermeer")
• Sehr hohe Single- und Multi-Thread-Leistung
• PCIe 4.0 uns AMD SMART-Technologie (ab Zen 3)
• Hoher Basistakt mit Precision Boost Turbo-Funktion
• Automatische Overclocking-Funktionen (XFR & PBO)
• Freie Multiplikatoren für manuelles übertakten (unlocked CPU)
• Hocheffizientes 7-Nanometer-FinFET-Herstellungsverfahren (Ryzen 5000)
• AVX2-Befehlssatzerweiterung für komplexe Vektorberechnungen
• Multiple AES-Einheiten für schnelle, zuverlässige Datenverschlüsselung

Die AMD Ryzen-9-Prozessoren aus der "Vermeer"-Generation verfügen über 12 oder mehr physische CPU-Kerne, die dank Simultaneous Multithreading (SMT) je zwei Threads gleichzeitig verarbeiten können, sodass sich die Anzahl der Rechenkerne mit den zusätzlichen 12 oder mehr virtuellen Kernen effektiv auf 24 (oder mehr) verdoppelt. Mittels Precision Boost passt sich die Taktrate in Echtzeit präzise dem jeweiligen Auslastungsszenario an - ganz gleich, ob in Spielen oder Anwendungen - und erhöht sich damit in feinen Schritten von 25 MHz on-the-fly im Rahmen der TDP.

Mit der "Zen 3"-Architektur der Ryzen-5000-Serie wurde zudem "Precision Boost Overdrive" (PBO) weiter optimiert. PBO ermöglicht das automatische Übertakten der CPU in Koordination mit dem Mainboard, wenn dieses eine entsprechende Spannungsversorgung bietet. Ebenfalls neu bei den Ryzen 9-Prozessoren mit "Zen 3"-Mikroarchitektur ist die Unterstützung für PCI Express im 4.0-Standard, der im Vergleich zu PCIe 3.0 eine doppelt so hohe Bandbreite bietet.

Die Chiparchitektur operiert kühler und leiser als sämtliche Vorgänger und ist speziell auf hohe Übertaktungen hin optimiert worden, was sich in einer stark verbesserten Energieeffizienz niederschlägt. Die beeindruckenden Leistungsdaten der Ryzen-9-CPUs zeigen, dass AMD die investierte Zeit für Forschung und Entwicklung effektiv genutzt hat. Ryzen-9-CPUs bieten ein sehr gute Pro-Takt-Leistung (IPC) sowohl in klassischen Single-Thread- als auch in stark parallelisierten Multi-Thread-Anwendungen.

Die AMD Ryzen-9-CPUs sind mit dem revolutionären Auto-OC-Feature Extended Frequency Range (XFR) ausgestattet, das den Prozessortakt weit über die ab Werk festgelegte Grenze des maximalen Boost-Taktes hinaus erhöhen kann, sofern die genutzte Kühlung entsprechende Reserven bietet. Sobald die integrierten Sensoren der CPU zusätzliche Kühlkapazitäten registrieren, passt die Ryzen CPU ihre Taktraten selbstständig an die jeweilige Kühllösung an. Ein Eingreifen des Anwenders ist dabei nicht nötig. Je nachdem, ob der Prozessor also per Luftkühlung mit einem vergleichsweise kleinen Boxed-Kühler, einem größeren (Dual-)Tower-Kühler, leistungsfähiger AiO- oder Custom-Wasserkühlung oder gar mit extrem kaltem Flüssigstickstoff (LN2) auf Temperatur gehalten wird, gewährleistet XFR unlimitierte Taktraten im Premium- und Enthusiasten-Bereich in Abhängigkeit der zur Verfügung stehenden Kühlleistung.

Alternativ dazu sind alle AMD Ryzen CPUs "unlocked" und verfügen, wie es von den "Black Editions" und "K"-Varianten früherer Modellreihen gewohnt ist, über einen freien Multiplikator, sodass Overclocker die relativ hohen Taktraten kinderleicht direkt per Hand im BIOS bzw. UEFI oder mittels Software-Tools weiter steigern können, ein entsprechendes Motherboard mit OC-fähigem Chipsatz wie etwa AMD X570 und ausreichend Zusatzkühlung vorausgesetzt.