Corsair

Hydro Series H100i Pro/H115i Pro/H150i Pro TR4 Mounting Bracket Kit
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Die Wasserkühlung für den PC erfreut sich sehr großer Beliebtheit. Mithilfe des flüssigen Kühlmittels lassen sich nicht nur optisch äußerst ansprechende, sondern auch extrem leise und effiziente PC-Kühlungen realisieren. Hinter anspruchsvollen Wasserkühlungsprojekten steckt oft viel Arbeit, Zeit und Geld. Mit unserem Ratgeber zum Thema Wasserkühlung möchten wir die Vorteile einer Wasserkühlung gegenüber einer klassischen Luftkühlung aufzeigen und gehen auf die einzelnen Komponenten einer Wasserkühlung ein.

Grundlagenwissen zur Flüssigkühlung:
Einen Computer mittels Wasser zu kühlen scheint für viele im ersten Moment recht abwegig. Da starke PCs mit hoher Rechenleistung in der Regel viel Wärmeenergie erzeugen, muss diese möglichst effizient abgeführt werden. Luft hat hier als Kühlmedium manche Vorzüge, aber auch Nachteile. So wird entstehende Wärme vergleichsweise schlecht aufgenommen, sodass auch bei sehr hohem Volumen nur relativ geringe Wärmemengen transportiert werden können. Noch höhere Leistung kann dann oftmals nur mit noch schneller und damit lauter drehenden Lüftern erzielt werden.

Wasser hingegen ist ein nahezu ideales Kühlmedium und kann bei gleichem Volumen mehr als 3.000 Mal so viel Wärmeenergie aufnehmen als Luft. Mit anderen Worten: die Luftkühlung von Prozessoren und Grafikkarten hat Grenzen. Grund genug für Enthusiasten und Gamer, um über eine Wasserkühlung nachzudenken.

Aufbau und Funktionsweise eines Wakü-Systems für den Computer
Wie ist eine Wasserkühlung aufgebaut? Ähnlich wie beim Kühlmittel in einem Auto muss das Wasser an der Hitzequelle im PC vorbeiströmen und die entstandene Wärmeenergie aufnehmen. Dafür wird ein Prozessor (CPU)- oder Grafikkarten (GPU)-Wasserkühler aus Kupfer oder Aluminium mit ein wenig Wärmeleitpaste direkt auf der CPU oder dem Grafikprozessor montiert. Der Wasserkühler nimmt auf einer Seite der Kupferwand die Hitze der Komponente auf und leitet sie auf der anderen Seite an das Wasser weiter. Die so erwärmte Kühlflüssigkeit wird durch Schläuche oder Hardtubes an einen Radiator weitergeleitet, wo sie ihre Hitze wiederum an die Umgebungsluft abgibt. Unterstützt wird dieser Vorgang durch Lüfter.

Eine Pumpe im Kühlkreislauf sorgt für die notwendige Wasserzirkulation im Kreislauf. Im besten Fall läuft die Wasserpumpe nahezu geräuschlos. Anschließend fließt das Wasser aus dem Wärmetauscher wieder zur Hardware-Komponente zurück - oder aber zur nächsten zu kühlenden Komponente. Damit sind bereits die wichtigsten Bausteine für eine funktionierende Wakü genannt. Weitere Komponenten des Computers können neben dieser Grundausstattung natürlich auch gekühlt werden, zum Beispiel der Chipsatz oder die Spannungswandler des Mainboards, Festplatten oder sogar der Arbeitsspeicher.