Grafikkarten

Die besten Grafikkarten für Gaming und Workstations: AMD & NVIDIA im Vergleich
Die Grafikkarte ist die wichtigste Komponente in einem Gaming-PC und ist quasi der Motor der Bildausgabe in einem Computer. Sie steuert die berechneten Daten des Prozessors und wandelt diese zur Wiedergabe auf Monitoren und Displays um. Schon beim Bootvorgang über das BIOS/UEFI bis hin zum Betriebssystem wird die Grafikkarte für die Grafikausgabe genutzt. Die zur Verfügung gestellten Daten werden in ein Bild umgewandelt, um sie auf dem Ausgabegerät darzustellen. Grafikkarten werden meist als interne Erweiterungskarten an die Hauptplatine über verschiedene Schnittstellen angeschlossen

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Wie ist eine Grafikkarte aufgebaut?
Eine Grafikkarte setzt sich grundsätzlich aus mehreren Komponenten zusammen. Grafikspeicher (Video-RAM) und Wandlerchip (auch RAMDAC genannt) sind neben dem Grafikchip - dem Grafikprozessor - die wichtigsten Bauteile. Je nach Leistungsklasse sind diese Komponenten entsprechend dimensioniert. Grafikkarten werden über die PCIe-Schnittstelle in Form von PCIe-Slots auf dem Mainboard angeschlossen. Über diesen und zusätzliche PCIe-Stromanschlüsse erfolgt die Stromversorgung.

Zur Kühlung der einzelnen Komponenten kommen Kühlerdesigns zum Einsatz, die in der Regel aus einem von Axial-Lüftern gekühlten Kühlblock bestehen. Die ASUS ROG Strix-Grafikkarten (siehe Bild) verfügen meist über drei Lüfter. Ein weiteres, häufig vertretenes Design ist der Radial-Kühler, bei dem die Abwärme nicht im Gehäuse verteilt wird, sondern über Öffnungen am PCI-Slot abgeführt wird.

Im High-End- und Enthusiasten-Bereich sind auch wassergekühlte Grafikkarten anzutreffen. Diese werden per AiO-Wasserkühlung gekühlt oder via Monoblock in eine Custom-Wasserkühlung integriert. Eine gute Kühlung ist wichtig, um den Boost-Takt des Grafikchips möglichst lange halten zu können.